Bürgerwille setzt sich offenbar doch durch

Vergangene Woche Dienstag tagte der Bauausschuss letztmalig vor der Sommerpause. Thema war unter anderem der Neubau des ALDI Marktes.

Hintergrund: Der bis dahin vorliegende Antrag zum Neubau des ALDI Marktes, wurde mit Mehrheitsbeschluss an den Bauausschuss zurückgegeben.

Bürgermeisterin Angela Fischer verteidigte ihren ursprünglichen Antrag vehement, trotz der vielen offensichtlichen und ungelösten Probleme. Sie fragte die Stadtverordneten tatsächlich, was sich in vier Wochen an der Situation ändern würde.

Doch Bürgermeisterin Fischer hat wohl die Rechnung (mal wieder) ohne die Bürgerinnen und Bürger gemacht.  

Das Aufbegehren und die öffentliche Entrüstung, haben Früchte getragen. Wo Frau Fischer vor wenigen Wochen eklatante Probleme übergehen wollte, indem ein mangelhafter Antrag verabschiedet werden sollte, wird nun doch erst ein Verkehrsgutachten erstellt.

Dieses soll herausstellen, inwiefern der Knotenpunkt B80/Laubenweg belastet würde, und soll auch die Erschließungssituation der Stadtwerke sowie die Verlagerung der Buslinie am Laubenweg mit einbeziehen.

Diese geführten Diskussionen über den Aldi Neubau, veranschaulichen exemplarisch die Problemfelder der Witzenhäuser Verwaltungsleitung. Es werden Anträge zur Abstimmung gestellt, die nicht beschlussreif oder durchdacht sind.

Offensichtliche und eklatante Probleme werden hinten angestellt unmittelbar betroffene Institutionen nicht einbezogen.

Dieser Antrag für den Aldi Neubau wurde durch die Verwaltung eingereicht und offenbart Mangel an Weitblick bezüglich folgender Projekte wie dem Neubau der Werra-Brücke. Es zeigt das Fehlen sinnvoller Verkehrs- und Stadtplanungen auf und dokumentiert den Mangel an Bürgernähe und Transparenz.

 

Aldi möchte neu bauen und dem steht nichts entgegen. Jedoch müssen dem vernünftige Planungen zugrunde liegen. So sehen es auch Vertreter von Aldi Nord.

Die vollführte Rückwärtsrolle mit dem deutlich abgeänderten Antrag ist als ein Eingeständnis der groben Fehler der Verwaltungsleitung zu betrachten, der erst vollzogen wurde, als die Entrüstung der Bürger nicht mehr wegzudiskutieren war.

 

Dies macht deutlich, dass Witzenhausen eine neue und unverbrauchte Führung benötigt, die mit Weitblick die Kernstadt und ihre Ortsteile voranbringt und dabei am Wohl der Bürger orientiert arbeitet.

Mit Herz und Verstand für Witzenhausen!

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