Ersatzbau der Fuß- und Radfahrerbrücke in Unterrieden

Im Rahmen der Informationsveranstaltung in Unterrieden am 28.05.2019, wurden die Entwürfe von dem Planer Herrn Setzpfand erstmals vorgestellt. Am 11.06.2019 werden die 4 Varianten dann in einer außerordentlichen Sitzung des Bauausschusses besprochen und beraten. Auf der Homepage der Stadt Witzenhausen, über die HNA und auf Facebook wurden zusätzlich Umfragen zu den Varianten gemacht. Bisher ergab sich jedoch kein klares Stimmungsbild.

Ich bin gespannt darauf, für welche der Varianten sich die Stadtverordneten schließlich entscheiden werden. Ganz persönlich würde ich die Variante 1 bevorzugen. Wenn man schon eine solche Landmarke wie die jetzige Holzbrücke ersetzen muss, dann sollte es ein Bauwerk sein, welches schon von weitem erkennbar ist und ins Auge sticht.

Von den Baukosten und den Folgekosten her sind die 4 Varianten in etwa gleich. Vom Material wird es eine Stahl/Beton-Konstruktion, welche für eine Lebensdauer von ca. 100 Jahren angedacht ist.

Witzenhausen gegen den SuedLink

Die Stadt Witzenhausen, der Ortsbeirat Unterrieden, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft und auch der Werra-Meißner-Kreis haben Ihre Stellungnahmen zum Thema SuedLink eingereicht. Danke an alle die auch privat Stellungnahmen verfasst und eingereicht haben!

Der WMK hat zusammen mit dem Landkreis Göttingen zudem ein Gutachten in Auftrag gegeben, welches einige Ungereimtheiten bei der Trassenfestlegung ans Tageslicht brachte.

Erst am Dienstagabend bei einer Preisverleihung im Rahmen eines Schülerwettbewerbes der Frankfurter Rundschau, wurden drei Schüler der Beruflichen Schule Eschwege für deren Thema „SuedLink – Fluch oder Segen“ ausgezeichnet. Es waren einige interessierte BürgerInnen und auch Kommunalpolitiker vor Ort.

So wurde nach der Vorstellung der Arbeit der drei Schüler das SuedLink auch dort diskutiert. Der Meinung von Landrat Reuß, der explizit zu dem Thema Stellung nehmen sollte, kann man sich nur anschließen.

Der Beginn des Thema SuedLink liegt bereits viele Jahre zurück. Energiewende war der Aufhänger der Planungen unter anderem für den SuedLink. Der Strom sollte von der Offshore-Windparks in der Nordsee in den Süden der Bundesrepublik transportiert werden. Da waren die Themen Atom- und Kohleausstieg jedoch noch kein Thema. Auch der reine Transport von Strom von Norden nach Süden und umgekehrt wird mittlerweile stark angezweifelt.

Man muss eines ganz klar festhalten: Die jahrelangen Planungen liefen völlig an der Bevölkerung vorbei, die sich verständlicherweise überhaupt nicht mitgenommen und ernstgenommen fühlen. Bei solchen umfassenden Planungen mit so gravierenden Auswirkungen auf Menschen, Flora und Fauna hätte die Bundesregierung dieses Projekt viel öfter hinterfragen müssen.

Hat sich was an den Voraussetzungen oder den Bedarfen geändert?

Haben sich gesetzliche Rahmenbedingungen geändert?

Hat sich der Stand der Technik geändert?

Sind die Auswirkungen auf Umwelt und Menschen ausreichend geklärt? Geht das überhaupt?

Aber weder ein stetiges Hinterfragen, noch ausreichende Aufklärung oder Mitnahme der Bevölkerung fand statt. Es werden schätzungsweise für die Stromtrassen SuedLink und andere kolportierte 50-80 Milliarden Euro ausgegeben. Geld was man in dezentrale Energiesysteme hätte investieren können. Gelder, die man in Forschung hätte investieren können um den Stromverbrauch in Deutschland in Gänze zu analysieren und Vorschläge zur Verbesserung erarbeiten können. Stand heute geht nahezu die Hälfte allen produzierten Stroms in die Wärmegewinnung bzw. Wärmeerzeugung.

Wir müssen uns gegen dieses wahnsinnige und überflüssige Projekt wehren. Wir in Witzenhausen, der Werra-Meißner-Kreis, das Land Hessen, sowie alle betroffenen Bundesländer. Gemeinsam können wir die Bundesregierung dazu bringen für das gesamte Projekt der Energiewende den Reset-Knopf zu drücken.

Alles stoppen und erst einmal überlegen, was ist sinnvoll, was nicht. Was hilft uns dabei die Klimaziele zu erreichen und was sind geeignete Maßnahmen?

In diese Richtung muss es gehen! Nur so schaffen wir unsere Klimaziele!

Maßnahmen an der Brücke in Unterrieden

Am Montag, den 6. Mai 2019, Rücken Bauhof Mitarbeiter der Stadt Witzenhausen aus, um Sperrmaßnahmen an der Brücke vorzunehmen. Die Brücke musste auf Anraten des eingeschalteten Gutachters im August 2018 geschlossen werden. Laut Aussage des Gutachters trägt die Brücke ihr Eigengewicht, eine Verkehrslast kann er jedoch nicht berechnen aufgrund verschiedener Zustände alleine an den Zügen und Bändern an der Brücke. Aufgrund dieser Aussage war ich als Bürgermeister gezwungen die Brücke zu sperren. Die Kommunalpolitik, die Stadtverwaltung und auch ich wissen um die enorme Bedeutung dieser Fußgänger und Fahrradbrücke. Die Brücke auf die Gefahr von Personenschäden hin der Nutzung weiter zugänglich zu machen, wäre grobfahrlässig gewesen. Im Sinne der Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger blieb mir keine andere Wahl als die Sperrung, wenn wir dies auch in der Seele leid tat.

Seit der Sperrung der Brücke, wurden des Öfteren die Absperrmaßnahmen mutwillig zerstört, Hindernisse und Absperrungen in die Werra geschmissen, und sogar Kleinkinder mit hinauf auf die Werrabrücke gebracht. Uns blieb keine andere Möglichkeit als die Rampen zu demontieren und behelfsmäßig zu verschließen. Erfreulicherweise wurde dem Magistrat bereits die Vorplanung für die neue Brücke vorgestellt, welche noch im Mai im Rahmen einer Informationsveranstaltung der Allgemeinheit vorgestellt wird.

Quelle HNA

JD Norman Aus in Witzenhausen

Stellungnahme zum Aus von JD Norman in Witzenhausen:

Die Nachricht der bevorstehenden Konsolidierung des Standortes Witzenhausen der JD Norman Germany, traf sowohl die Verwaltung der Stadt Witzenhausen als auch den Werra-Meißner-Kreis sehr überraschend.

Dass nach der Übernahme der insolventen Unternehmung REGE durch JD Norman nicht ad hoc wieder ein wirtschaftliches Unternehmen wird, war abzusehen. Jedoch haben sowohl die Länder Hessen und Thüringen, der Werra-Meißner-Kreis, als auch die Stadt Witzenhausen vor rund zwei Jahren große Hoffnungen in die Übernahme gelegt, dass der Standort in Witzenhausen nicht wegfallen wird und die rund 200 Arbeitsplätze gesichert sind.

Jetzt auf Nachfrage zu hören, dass die Standorte Witzenhausen und Eisenach je nur zu 50% ausgelastet sein, da die Automobilindustrie einem geändertem Bedarf zufolge weniger Aufträge an Unternehmen wie JD Norman vergibt, erachten wir als ein vorgeschobenes Argument. Wir haben dem Unternehmen JD Norman zugetraut, den Standort Witzenhausen zukunftsträchtig umzustellen, um auf die geänderten Bedarfe reagieren zu können. Nun müssen wir feststellen, dass dem nicht so war. Bedauerlicherweise fand im Vorfeld, anders als mit den weiteren Unternehmen in und um Witzenhausen, keine Kommunikation hinsichtlich der Probleme oder geänderten Bedarfe statt. Nun müssen 200 Beschäftigte nicht nur um Ihren Arbeitsplatz bangen, sondern sich entweder nach Eisenach umorientieren oder anderweitig einen Arbeitsplatz organisieren. Beides erachten wir als Stadt Witzenhausen und auch der Werra-Meißner-Kreis als nicht tragbar und es stellt keine gute Entwicklung für unsere Stadt und für die Region dar. Quelle Foto:HNA #infrastructure #ländlich #witzenhausen #infrastruktur #hessen #werrameissnerkreis #arbeitsplatz #job

Quelle: HNA

Aufbau eines Blogs zuzüglich zu den Berichterstattungen in den sozialen Medien

Rund ein Jahr nach der Wahl möchte ich die bisherige Informations- und Transparenzinitiative weiter ausbauen.

Meine Internetseite soll hierzu als Blog dienen für all jene, die nicht in den sozialen Medien aktiv sind.

Herzlichen Dank Ihnen allen!

Diese Danksagung richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger von Witzenhausen.

Am 08. Oktober 2017 gaben Sie mir mehrheitlich Ihre Stimmen und Ihr Vertrauen. Sie vertrauen mir an, unsere Stadt in Ihrer aller Namen zu führen, zum Wohle der Ortsteile und der Kernstadt und zum Wohle von uns allen. 

Ich empfinde tiefe Dankbarkeit und Demut ob dieses Vertrauens und ich werde die neuen Aufgaben mit vollem Eifer und Elan und mit all‘ meiner Energie angehen und werde dabei die gebotene Sorgfalt walten lassen. 

Großen Dank möchte ich an dieser Stelle auch meiner Familie aussprechen. Sie stand stets hinter mir, unterstützte mich und hielt mir den Rücken frei. Ebenso möchte ich allen Helfern, Unterstützern und Freunden danken, die mir auf vielfältige Weise beratend, mit ihren Ideen, ihrem Einsatz oder ihren Kenntnissen zur Seite standen. Ohne all‘ diese Menschen wäre es nicht möglich gewesen, den Wahlkampf derart intensiv zu führen.

Vielen herzlichen Dank an jeden einzelnen von Ihnen und Euch!
Ab April 2018 möchte ich meine Aufgaben in enger, kollegialer und konstruktiver Zusammenarbeit mit dem Magistrat, den Stadtverordneten und allen Bürgerinnen und Bürgern angehen. Nur gemeinsam wird es uns gelingen, unsere Stadt voranzubringen.

Nach ein paar Tagen des Luftholens geht es bereits jetzt langsam los. Die ersten Treffen mit anderen Bürgermeistern und weitere Termine stehen schon auf der Agenda. Absprachen mit Mitarbeitern des Rathauses müssen getroffen werden, um einen möglichst reibungslosen Übergang gewährleisten zu können. 

Dem Beginn meiner Amtszeit sehe ich mit Freude und Spannung entgegen und zähle weiterhin auf Ihre Unterstützung. 

Packen wir es zusammen an! Für unser Witzenhausen!

Neuer Flyer

Wahlplakat

Terminerinnerung

Bitte teilen und weitersagen.

Morgen, am 28.06.2017, um 19:00 Uhr findet meine Vorstellungsveranstaltung in Schinkels Back und Brauhaus in der Walburger Strasse 46 in Witzenhausen statt.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind recht herzlich eingeladen.

Ich freue mich auf euch!